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Manuela Kopp
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Angst vor bestimmten Gegenständen

Bei dieser Form der Angst sprechen wir in der Regel von Phobien. Die sogenannten spezifischen Phobien müssen sich nicht zwangsläufig auf Gestände beziehen, sondern können auch Situationen oder Naturereignisse mit einschließen.

Was macht eine Phobie aus?

Eine Phobie ist eine übermächtige Angst. Sie bezieht sich häufig auf Objekte, die im Laufe der menschlichen Evolution eine Gefahr dargestellt haben. 

Leiden wir an einer Phobie, so ist diese Angst irrational. Von den Objekten geht also keine reelle Gefahr aus. Die Angst ist also – verglichen mit der tatsächlichen Bedrohung – stark übertrieben und auch unbegründet.

Auch wenn uns dies durchaus bewusst ist, so ist es häufig nicht möglich, diese Angst zu überwinden.

Phobien beeinträchtigen den Alltag.

Sie als Betroffener versuchen den Kontakt mit dem spezifischen Objekt zu vermeiden, um diese unheimliche Angst nicht spüren zu müssen. Das hat zur Folge, dass Sie davon abgehalten werden, Ihren alltäglichen Dingen nachzugehen.

Phobien beeinträchtigen also eine normale Lebensführung in einem hohen Maße. Das Verhalten wird der Angst angepasst. Sind Sie davon betroffen, verfolgen Sie zwar Ihre ursprünglichen Ziele, aber immer unter Berücksichtigung Ihrer Angst. Es werden große Umwege in Kauf genommen. Häufig wird sogar auf das Erreichen eines Ziels ganz verzichtet, weil die Angst viel zu groß ist.

Allerdings muss eine Phobie nicht zwangsläufig den Alltag beeinträchtigen. Zum Beispiel kann jemand mit einer Schlangenphobie in Gegenden, in denen Schlangen nur sehr selten oder gar nicht zu finden sind, ein ganz normales Leben führen.

Gedanken bei einer Phobie

Je näher Sie als Betroffener dem Gegenstand kommen, umso größer wird die Angst. Nicht selten reicht alleine der Gedanke an den Gegenstand, um diese extreme Angst auszulösen.

Sind Sie betroffen, versuchen Sie, dieses mächtige Angstgefühl zu vermeiden. Sie sind in der Regel extrem achtsam und stets darauf bedacht, Ihrem Angststimulus nicht zu begegnen. Ihre Gedanken kreisen ständig um das Objekt.

Leiden Sie unter dieser Angst, denken Sie, es sei lebensgefährlich, mit diesem Gegenstand in Kontakt kommen. So entstehen Gedanken von wahren Horrorszenarien, die absolut angsteinflößend sind.

Dazu kommt, wie bei vielen anderen Ängsten auch, noch der Gedanke, nicht „normal“ zu sein und von anderen als „gestört“ bezeichnet zu werden, weil diese Angst so stark ist.

Entstehung der Angst vor Gegenständen

Angst vor einem bestimmten Gegenstand kann durch schlechte Erfahrung entstehen. Wenn wir also einmal einer wirklichen Gefahrensituation ausgesetzt waren, kann es passieren, dass ein Objekt aus diesem Ereignis sich zum Stimulus für unsere Angst herauskristallisiert.

Zum Beispiel wenn wir bei einem Überfall mit einem Messer bedroht werden, so kann das Messer zum angstauslösenden Objekt werden. Es kann dazu kommen, dass allein der Anblick von einem Messer, das Ähnlichkeiten aufweist (Form, Farbe, Größe, Art), bereits Angst auslöst ohne eine wirkliche Bedrohung zu sein (zum Beispiel wenn wir es in der Küchenschublade liegen sehen).

Häufig ist es aber auch so, dass wir die Angst lernen. Leidet ein Elternteil unter einer Phobie, so kann es vorkommen, dass das Kind das Angstverhalten übernimmt. Zum Beispiel wenn die Mutter eine Phobie vor Hunden hat und sich entsprechend verhält, wenn sie sich einem Hund nähert. Außerdem sind Kinder sehr sensibel für die Gefühle ihrer Eltern, also auch für die Angst.

Grundsätzlich kann es passieren, dass Sie diese übermächtige Angst gegen alle möglichen Gegenstände – dazu gehören auch Tiere – entwickeln. Bei der Angst vor Tieren können zum Beispiel Hunde, Katzen, Pferde, Frösche, Spinnen, Schlangen, Schnecken, Bienen, Würmer, Motten, Vögel usw. der Stimulus sein. Zu den angstbesetzten Gegenständen können aber auch Blumen, Spritzen, Messer, Scheren, Waffen, Kleidungsstücke, Spielzeuge oder Ähnliches mehr gehören.

Was bedeutet das für Sie?

Angst ist ein schreckliches Gefühl. Schließlich dient sie – unter normalen Gegebenheiten – als Alarmsystem. Wir werden darauf vorbereitet, dass eine Gefahr droht.

Auch wenn die Angst vor einem bestimmten Gegenstand absolut begründet sein kann (wie in dem Beispiel mit dem Messer), so kann sie sich auch „verselbständigen“, also immer mehr steigern. Zum Beispiel kann aus dem Klappmesser, mit dem wir bedroht wurden, Angst vor allen Messer mit einer spitzen Klinge oder mit einem schwarzen Griff werden oder auch Angst vor allen scharfen Gegenständen.

  • Sie leiden sehr unter Ihrer Angst vor einem Gegenstand?
  • Ihre Angst vor einem spezifischen Objekt beeinflusst ihren Alltag stark?
  • Ihre Gedanken werden von dieser Angst bestimmt und Sie denken sehr häufig oder ständig darüber nach, wie Sie dieses schreckliche Gefühl vermeiden könnten?
  • Ihr Verhalten wird stark von Angst vor einem bestimmten Objekt beeinflusst?

Möglicherweise haben Sie schon häufiger darüber nachgedacht, sich Ihrer Angst zu stellen. Vielleicht haben Sie auch schon eigene Versuche gestartet, um eine Besserung zu erzielen.

Was kann ich für Sie tun?

Es braucht immer eine Portion Mut, um sich der Angst vor der Konfrontation zu stellen. Alleine ist dieses schwer möglich – denn schließlich versuchen Sie ja die Angst zu vermeiden. Hier entsteht also ein Konflikt. Das „Etwas-ändern-wollen“ ist eine Kopfsache. Die wird jedoch von der Angst übertönt. Gefühle sitzen immer tief und lassen uns unbewusst handeln.

Gemeinsam mit einer Person, der Sie vertrauen, ist es einfacher. Diese andere Person kann Ihnen etwas mehr Sicherheit geben und für Sie da sein, wenn die Angst zu groß wird.

Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg in ein angstfreies Leben. Behutsam helfe ich Ihnen, sich der Angst vor einem bestimmten Gegenstand zu stellen. Sie haben weitere Fragen oder wünschen ein kostenfreies Informationsgespräch? Zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!