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Manuela Kopp
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Die guten Vorsätze

Liebe Leserin,
lieber Leser,

auch wenn 2017 noch gar nicht so alt ist, so sind wir doch schon wieder mittendrin im Alltag.

Wie war das noch mit den guten Vorsätzen? Haben auch Sie schon wieder einige vergessen oder auf nächstes Jahr verschoben?

Ist es nicht jedes Jahr dasselbe? Wir nehmen uns Dinge vor, die wir unbedingt verändern wollen und schieben diese auf das Jahresende. Silvester ist eine gute Gelegenheit, alte Gewohnheiten mit dem Feuerwerk zu verbrennen.

Neues Jahr – neues Glück!?

Oft genug erleben wir jedoch, dass genau das nicht so funktioniert. Gewohnheiten können wir nicht einfach „abschütteln“ wie ein regennasser Hund das Wasser.

Vielleicht denken Sie genau jetzt, dass Sie „mal wieder“ nicht diszipliniert genug waren.

Ich kann Sie beruhigen. Sie trifft keine Schuld, denn mit Disziplin hat es nur sehr wenig zu tun.

Es ist kaum vorstellbar, aber wir handeln jeden Tag nur zu maximal 2 – 5 % bewusst. Bis zu 98% unserer Aktivitäten, zu denen auch die „lästigen Gewohnheiten“ gehören, werden von unserem Unterbewusstsein gesteuert.

Wenn Sie nun also versuchen, eine Gewohnheit abzulegen, so funktioniert dies eine Zeit lang mit viel „Disziplin und Willenskraft“. Bei dem einen etwas länger, bei dem anderen weniger lang. Das geschieht ganz bewusst. Nur irgendwann kann der Kopf sich gegen dieses innere Gefühl nicht mehr wehren.

Die alten Gewohnheiten lassen sich nicht einfach so austauschen. Ich versuche es mal an einem Beispiel zu beschreiben. Vielleicht kennen sie das: Sie haben etwas geschrieben und ihnen fällt auf, dass ein Fehler darin ist – vielleicht ein kleiner Rechtschreibfehler, vielleicht stimmt ein ganzer Satz nicht. Nun gibt es diese genialen Korrekturbandroller. Kennen Sie die? Ich finde sie toll. Sie überdecken die Schrift mit einer weißen Substanz und können diese dann wieder beschreiben. Haben Sie sich diese korrigierte Stelle einmal nach einiger Zeit angesehen? Sie haben dann wahrscheinlich festgestellt, dass die alte Schrift durchschimmert – mal früher, mal später – und sie wird immer deutlicher. Wie diese alte überdeckte Schrift kommt auch irgendwann die alte Gewohnheit wieder durch. Denn das Überschreiben funktioniert nicht dauerhaft.

Die Lösung

Wenn Sie nun denken, dass sich alle Mühe doch nicht lohnt – so kann ich Sie beruhigen. Doch – es gibt eine Lösung, und zwar eine dauerhafte.

Den ersten Schritt haben Sie bereits getan: Sie haben beschlossen, etwas ändern zu wollen. Wichtig ist, dass es Ihr eigener Wunsch und Entschluss ist. Sie selbst müssen davon überzeugt sein.

Es müssen zunächst die alten Gewohnheiten gelöscht werden. Nur dann können diese nicht mehr wieder durchschimmern. Sind sie einmal gelöscht, ist Platz für Neues.

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, warum andere plötzlich und dauerhaft aufhören können, zu rauchen. Bei denen hat sich vorher schon ganz viel unbewusst an der Einstellung geändert. Klar kommt beim Rauchen auch noch die körperliche Abhängigkeit des Nikotins hinzu.

Schimpfen Sie also bitte nicht mit sich, weil sie „kein Durchhaltevermögen“ besitzen. Es liegt nicht an Ihrem Willen, sondern an dem, was Ihr Bauchgefühl für richtig hält.

Wenn Sie also etwas dauerhaft verändern möchten, richten Sie Ihren Blick nach innen. Hören Sie in sich hinein. Fragen Sie sich, was noch dahinter steckt und warum Sie es ändern möchten.

Sollten Sie Hilfe dabei benötigen, ich helfe Ihnen gerne. Wir betrachten die alten Gewohnheiten gemeinsam, damit eine Veränderung (Löschung und Neuprogrammierung) möglich wird. Kontaktieren Sie mich. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Herzliche Grüße

Ihre

Manuela Kopp