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Manuela Kopp
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Traumatherapie

Traumatische Erlebnisse können auch noch lange Zeit nach dem Erlebnis sehr belastend wirken. Doch egal, wie weit das Ereignis zurückliegt, es gibt inzwischen sehr gute Methoden zur Traumatherapie.

Ob und in welchem Ausmaß eine erlebte Situation Spuren hinterlässt, liegt an jedem Einzelnen. Nicht jedes Ereignis muss also automatisch zu einem Trauma führen. Nur etwa ein Drittel der Menschen, die ein Trauma erleben, leiden anschließend auch nach Wochen, Monaten oder Jahren noch darunter.

Folgen eines traumatischen Erlebnisses

Es kommt also vor, dass sich solch ein traumatisches Erlebnis im Gehirn deutlich einprägt. Das Ereignis wird wieder und wieder erlebt – sei es nun tagsüber oder nachts in Form von Alpträumen.

Die Bilder oder auch Geräusche und Gerüche drängen sich förmlich auf. Sie sind scheinbar plötzlich und völlig unerwartet wieder da.

Mit diesem Wiedererleben kommen auch die Gefühle zurück – die (Todes-)Angst, Panik, Hilflosigkeit, Scham oder auch Schuldgefühle. Der Stresslevel ist deutlich erhöht.

Das Gehirn kann das Erlebte nicht vergessen und loslassen. Jede Erinnerung wird zu einem erneuten Erleben. Die Belastung ist enorm hoch, so dass der Alltag dadurch eingeschränkt wird.

Nicht zuletzt werden bestimmte Situationen vermieden, um diesen schrecklichen Erinnerungen „aus dem Weg zu gehen“.

Es gibt einen Weg hinaus

Die Folgen eines traumatischen Erlebnisses können also mit enormem Leid verbunden sein – für die Betroffenen nur schwer erträglich, für die Angehörigen schwer verständlich.

Verdrängen, Ignorieren oder Vergessen scheinen unmöglich.

Es ist nicht nur die Erinnerung, die die Belastung hervorruft. Vielmehr sind es die Gefühle, die die Erinnerung so unerträglich machen, und damit das alltägliche Leben beeinflussen.

Doch es gibt einen Weg raus aus dem Trauma.

In der Traumaforschung sind in den letzten Jahren verschiedene Methoden erforscht und stetig weiterentwickelt worden, die nach meiner Erkenntnis gut wirksam sind.

Dabei geht es nicht darum, das Erlebte zu vergessen. Ziel ist es vielmehr, die Belastung, die mit dem Trauma eng zusammenhängt, zu reduzieren. Es bestehen sehr gute Chancen, dass sich nach einer solchen Behandlung die Symptome zurückbilden. Der Stresslevel wird damit auch sinken.

Wie läuft eine solche Therapie ab?

Zu Beginn der Traumatherapie geht es darum, zu verstehen, was ein Trauma ist. Es wird also zunächst darüber informiert, wie es zu einem Trauma kommen kann und was dabei im Gehirn passiert. Dadurch wird es möglich, das Erlebte und die Folgen zu begreifen.

Es wird auch der Ablauf der Therapie genau erklärt. Wenn Sie sich als Betroffener für eine Traumatherapie entscheiden, können Sie die Vorgehensweisen also genau nachvollziehen.
Da es nicht leicht ist, sich für eine Behandlung zu entscheiden, ist es umso wichtiger, der Therapie und dem Therapeuten zu vertrauen. Dazu gehört auch, dass Sie alle Informationen bekommen, die Sie benötigen.

Aktivierung der Ressourcen

Im nächsten Schritt geht es darum, Ihre Ressourcen zu betrachten, wieder zu wecken oder neue zu schaffen.

Für diesen Zweck kommen verschiedene Übungen (zum Beispiel Imaginationsübungen, Innere Kind-Arbeit, Atemübungen) zum Einsatz, auf die Sie in einer belastenden Situation – und auch während der Traumabehandlung – zurückgreifen können.

Es wird also praktisch ein „Erste-Hilfe-Paket geschnürt“.

Individuelle Auswahl verschiedener Methoden

Bei der Traumabehandlung können unterschiedliche Methoden kombiniert werden. Welche es im Einzelnen sind, wird ganz individuell auf Sie abgestimmt und mit Ihnen besprochen.

Der komplette Behandlungsablauf wird an Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst.

Es kommt vor, dass nur eine Methode zum Einsatz kommt, es können aber auch mehrere sein – ganz so, wie es für Sie passend ist.

Selbstverständlich wird auch dieses Vorgehen genau erläutert.

Sollten Sie als Betroffener mehrere traumatische Situationen erlebt haben, entscheiden Sie, mit welchem Ereignis begonnen werden soll. Die weiteren traumatischen Erlebnisse können dann nacheinander in den folgenden Sitzungen bearbeitet werden.

Welche Methoden kommen zum Einsatz?

Im Folgenden bekommen Sie einen kleinen Überblick, welche Methoden zum Einsatz kommen können.

Eine konkrete Beschreibung wäre an dieser Stelle zu ausführlich. Die entsprechenden Informationen bekommen Sie aber in jedem Fall vor der Behandlung, damit Sie sich darauf einstellen können.

  • Narrative Exposition (sachliches, chronologisches und kontrolliertes Erzählen des Ereignisses)
  • EMDR (=Eye Movement Desensitization Reprocessing; hilft dabei, die Gefühle von den Bildern, Geräuschen, Gerüchen usw. zu entkoppeln)
  • Screentechnik = Bildschirm-Technik (hierbei stehen die Sinnessysteme visuell (Sehen), auditiv (Gehör), kinästhetisch (Tastsinn), gustatorisch (Geschmack) und olfaktorisch (Geruch) im Vordergrund)
  • Innere Kind-Arbeit (die Arbeit mit jüngeren Persönlichkeitsanteilen)
  • IRRT (Imagery Rescripting and Reprocessing Therapie; eine Methode, mit der die Inhalte des Erlebten imaginativ überschrieben werden)

Wie geht es danach weiter?

In der Regel spüren Sie als Betroffener unmittelbar nach der Behandlung eine deutliche Besserung. Es kann sogar vorkommen, dass die Belastung fast nicht mehr spürbar ist.

Sollten danach jedoch noch Symptome vorhanden sein, werden diese in weiteren Sitzungen behandelt.

Manchmal ist es sinnvoll, im Anschluss mit der Psychotherapie fortzufahren.
Wenn das traumatische Erlebnis eine längere Zeit zurückliegt, waren die Trauma-Symptome für einen langen Zeitraum fester Bestandteil ihres Alltags.

Sie müssen sich also unter Umständen erst einmal daran gewöhnen, ohne die Belastung zu leben.
Dabei kann eine weiterführende Psychotherapie eine hilfreiche Unterstützung sein.

Was kann ich für Sie tun?

Ein traumatisches Erlebnis verarbeiten zu wollen ist eine schwierige Entscheidung.

Schließlich haben Sie als Betroffener etwas Schreckliches, möglicherweise sogar Lebensbedrohliches, erlebt. Eine erneute Konfrontation damit, ist ein großer Schritt, der sich jedoch absolut lohnt!

Ich helfe Ihnen gerne dabei, das Erlebte in einem geschützten Rahmen und Raum zu bearbeiten.

Bei einem ersten persönlichen Informationsgespräch haben Sie die Gelegenheit, all Ihre Fragen zu stellen und mich und auch die Räumlichkeiten kennenzulernen. Es ist wichtig, dass Sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen.

Sie haben die Möglichkeit, telefonisch unter 02161 3046984 einen Termin zu vereinbaren. Natürlich können Sie mich auch gerne direkt kontaktieren. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Ein Hinweis für die Angehörigen

Eine Ihnen nahestehende Person leidet unter einem Trauma. Das kann auch für Sie eine große Herausforderung sein und zu Stress führen. Ein traumatisches Erlebnis kann schließlich zur Veränderung des Verhaltens und der Gefühlswelt führen. Das kann wiederum auch das direkte Umfeld betreffen und auch belasten.

  • Sie haben Fragen zu diesem Thema?
  • Sie möchten das Trauma Ihres Angehörigen gerne verstehen?
  • Sie brauchen Tipps, wie sie mit der Situation umgehen können?

Ich helfe Ihnen sehr gerne damit, mit der Situation zurecht zu kommen und beantworte Ihnen gerne Ihre Fragen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht! Natürlich können Sie auch gerne einen Gesprächstermin vereinbaren.